Zum Inhalt springen

Ein Funke Mut

Frieden braucht Mut – im Großen wie im Kleinen. Und wenn es nur ein kleiner Funke Mut ist. Dies war auch das Motto der letztjährigen Friedenslichtaktion.

Wir starteten früh an diesem Sonntagmorgen Richtung Magdeburg. Dort fand in der Kirche St. Petri die Aussendungsfeier für das Friedenslicht in Sachsen-Anhalt statt. Die Pfadfinder trugen es in die Kirche, von wo aus wir es mitnahmen zurück nach Haldensleben. Nachmittags verteilten die Jugendlichen der Jungen Gemeinde aus Haldensleben das Licht dann auf dem Sternenmarkt. Die Menschen waren dankbar für das kleine Licht, das ja in ununterbrochener Flamme von Bethlehem bis zu uns gereist war. Sie verstanden die Botschaft dahinter: Mut zum Frieden.

Das Friedenslicht kann nicht zaubern, obwohl es so magisch wirkt. So hieß es in der Predigt in St. Petri. Es soll uns an unsere Pflicht erinnern, uns für den Frieden einzusetzen. Das muss keine riesengroße Friedensaktion sein. Ein Funke Mut genügt, um das Feuer zu entzünden. Es geht darum, Mut im Kleinen zu denken, damit er groß werden kann. Wir haben jemanden an unserer Seite, wir sind mit diesem Funken nicht allein. Gott begleitet uns dabei, den Funken zu entfachen und weiterzutragen. Er steht uns bei, wenn wir den Mund aufmachen, wenn kein anderer es tut. Er steht uns bei, wenn wir nicht vorbeigehen, wenn jemand Hilfe braucht, sondern helfen.
Mit Gott an unserer Seite können wir aus dem kleinen Funken Mut ein großes Licht des Friedens entfachen.

Ein Funke Glück liegt auch in der Musik. Beim traditionellen Weihnachtskonzert des JuKhors abends in der St. Marienkirche haben die Gäste genau dies gespürt. Wunderschöne Weihnachtslieder durften wir hören, zusammen mit der tollen Stimmung des Tages war das ein würdiger Abschluss dieses dritten Advents.

YouTube
Instagram