Entweder das Erklärvideo schauen oder weiterlesen:
Wie werden PaperClips hergestellt?
Die Herstellung eines PaperClips kommt weitgehend mit Alltagsmaterialien aus: Man benötigt buntes
Papier (Moderationskarten), Scheren, Stifte, einen Tisch, ein Smartphone und ein Stativ für einen
PaperClip. Mit diesen Hilfsmitteln wird in vier Schritten das Erklärvideo produziert:
- Die Teams bekommen einen Impuls, den sie zu einer Geschichte machen sollen
- Die Teams erfinden eine entsprechende Geschichte (Storyboard). Sie zeichnen auf Papier die
nötigen Personen, Gebäude und Gegenstände, um sie zu erzählen und schneiden sie aus. - Die Teams erzählen ihre Geschichte und bewegen die Figuren und Symbole auf einem Tisch
entsprechend. Das wird mit Hilfe der Videofunktion eines Smartphones, das auf einem Stativ
angebracht wurde aufgenommen.
Im Anschluss werden die so entstandenen Clips im Plenum vorgeführt. Dazu benötigt man natürlich einen
Beamer, Projektionsfläche und einen Laptop.
Die Produktion ist sehr einfach, jedoch sollte man folgende Dinge beachten:
Die Aufnahme sollte in einem separaten Raum ohne starke Hintergrundgeräusche stattfinden.
Zur Beleuchtung reicht Tageslicht und die Raumbeleuchtung. Idealerweise kann man noch das
Licht des Smartphones anstellen.
Vor der Aufnahme ist es sinnvoll, den Bereich, den die Kamera erfasst durch Kreppband zu
kennzeichnen.
Es verbessert die Qualität, die Autofokussperre des Smartphones zu aktivieren.
Um es den Teams einfacher zu machen, kann man das Video über Kopf aufnehmen und später im
Smartphone oder Computer um 180 Grad drehen.
Das Video wird nicht geschnitten, sondern in einem „Shot“ aufgenommen. Bei Fehlern wird die
Aufnahme einfach erneut durchgeführt.
Es ist zu empfehlen, dass sich das Team bei der Aufnahme aufteilt in Personen, die den Text
einsprechen und Personen, die die Figuren und Symbole schieben.
Wichtig ist es, dass es mindestens zwei Teams gibt, denn die Energie der Methode entsteht zu
großen Teilen aus dem Wettkampf zwischen den Teams.
Wenn es nur eine Aufnahmestation gibt, entstehen Wartezeiten für die Teams. Deshalb muss es in
dieser Zeit für die jeweils anderen Teams eine Beschäftigung bzw. eine Aufsicht geben.
PaperClips weiterverwenden
Der so entstandene PaperClip kann vielfältig weiter genutzt werden. Ich halte PaperClips besonders dafür
geeignet, in Gottesdiensten präsentiert zu werden. Denn auf diese Weise tragen die Jugendlichen inhaltlich
zum Gottesdienst bei, ohne sich persönlich zeigen zu müssen, was vielen Jugendlichen unangenehm ist. So
können PaperClips auch eine Möglichkeit sein, Gottesdienste durch Partizipation jugendgemäßer zu
machen.2
Und natürlich gibt es einen PaperClip, der PaperClips erklärt unter www.konfikaktus.de.